Zweieinhalb Jahre Lernen haben sich nun ausgezahlt. Am 14. April stand es fest: Karin Becker, Tatjana Müller, Ellen Zickner und Sophie Göbel haben ihr Latinum bestanden!

Nachdem wir erst in der 11. Klasse mit dem Lateinunterricht begonnen hatten, mussten wir die vielen grammatikalischen und literarischen Inhalte in deutlich kürzerer Zeit erlernen um ans angestrebte Ziel zu gelangen. Denn üblicherweise erhält man sein Latinum nach 5 Jahren „ausreichend“ erfolgreichen Lateinunterrichts. Um zu zeigen, dass wir dies alles aber auch schon nach zweieinhalb Jahren können, mussten wir eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ablegen.

Doch mit der Kompetenz und Freundlichkeit unseres Lehrers Herrn Sturm hat das (fast) immer Spaß gemacht. Und so waren auch die Prüfungen kein Problem für uns! Danke nochmal an Herrn Sturm für die tolle Betreuung während dieser intensiven Zeit!

Es ist grauer Tag. Seit Stunden regnet es nun schon ununterbrochen, mal mehr, mal weniger. Die Blicke, die den Lateinlehrer Herr Sturm begrüßen, scheinen sich dem Wetter angepasst zu haben.


Weiterlesen ...

Kurz nach Unterrichtsbeginn wurde der neue Lateinleistungskurs (LK Tempestas III.) von Herrn Holger Sturm („Magister Tempestas“) durch ein Klopfen aus seinen Überlegungen zu Ciceros  Oratio Philippica Prima gerissen. Der unmittelbar folgende Satz „Veniam morae a te peto.“ ließ schnell den Urheber der Unterbrechung  erkennen: zahlreiche Schüler des emeritierten LK Tempestas II., welche im Sommer sehr erfolgreich das Abitur bestanden haben, überraschten ihre Nachfolger und ihren ehemaligen Magister.

Weiterlesen ...

Was bedeutet „Glück“? Wie lebt man „glücklich“? Und was hat das berühmte Zitat „carpe diem“ mit „Glück“ zu tun? Mit diesen und vielen anderen (philosophischen) Fragen beschäftigte sich der Lateinleistungskurs von Herrn Sturm (Q3) am 15.01.2015 auf dem Themen- und Informationstag „Klassische Philologie“ zum Thema „Glück“ an der Philipps-Universität Marburg.

Weiterlesen ...

– Emeritierter LK Sturm übergibt Standarte an neuen LK Sturm II. –

Auf Einladung von Lehrer Holger Sturm besuchten am ersten Tag des neuen Schuljahres 2013/14 zahlreiche Schülerinnen und Schüler des emeritierten Lateinleistungskurses ihre Nachfolger, um diese kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und eine Tradition zu manifestieren.
Weiterlesen ...

Auch in diesem Jahr war der Neujahrsempfang aus Sicht der Fachschaft Latein wieder ein voller Erfolg.

Wie bereits im vergangenen Jahr stellten wir unser LK-Fach vor. Hierbei ging es uns nicht nur um die Inhalte, die wir uns im Unterricht erarbeiten, sondern viel mehr wollten wir zeigen, wo uns Latein im Alltag begegnen kann, wozu Latein im Leben dienen kann und natürlich darum, dass Latein mehr als ein langweiliges Unterrichtsfach ist und sogar Spaß machen kann.

Hierzu haben wir Plakate erstellt und ein Memory selbst entworfen. Bei diesem Spiel waren viele unserer Gäste erstaunt, in welchen Bereichen ihnen die lateinische Sprache im Alltag bereits begegnet ist und wie viele Wörter aus dem Lateinischen stammen, von denen man es gar nicht weiß oder denkt. Außerdem haben wir eine Vokabelliste mit häufig gebrauchten Redewendungen erstellt, welche von den Besuchern mitgenommen werden konnte.

Auch auf dem diesjährigen Neujahrsempfang zeigte sich, dass unsere selbstgemachten römischen Gerichte bei den Besuchern sehr gut angekommen sind. Schon nach kurzer Zeit war der Großteil der Gerichte (es gab römische Frikadellen, Soldatenbrot, gefüllte Datteln, selbstgemachten Mulsum...) verspeist und fast jeder Gast fragte nach den Rezepten.

Der Latein LK Sturm startete am 7. Juni 2012 mit dem in mühevoller Handarbeit eigens hergestellten Papierboot Tempestas zur diesjährigen Papierbootregatta im Rahmen des Hessentages. In mehreren Arbeitsstunden haben die Schüler des Kurses einen schnittigen Einbaum aus leeren Milchkartons und Unmengen an Panzertape hergestellt. In diesen Stunden wurde auch die legendäre und liebevoll gestaltete Standarte des LK's von Miriam hergestellt. Leider ist zu verkünden, dass die Tempestas bei ihrer Jungfernfahrt keinen ruhmreichen Sieg davongetragen hat, wie man es von Römern gewohnt ist. Die beiden Matrosen Alena und Felix mussten sich trotz schweißtreibenden Bemühungen der Flotte von Gegnern geschlagen geben.

Seit knapp 30 Jahren hat der Hessentag 2012 mal wieder in Wetzlar stattgefunden, der sehenswerten Stadt der Optik. Mit dem Motto "kulturell - lebendig - bunt" kamen mehr als eine Millionen Menschen, um die Sehenswürdigkeiten dieses besonderen Ereignisses zu erleben. Neben verschiedensten Ständen und Aktivitätsmöglichkeiten gab es auch besondere Veranstaltungen wie Konzerte oder die Party "just white", die mit mehreren tausend Teilnehmern unter freiem Himmel stattfand. Auch die Goetheschule von Wetzlar hat sich am Hessentag mit einem selbst gemieteten Zelt repräsentiert. Über die Woche verteilt hatten alle Fächer die Möglichkeit, den Interessenten über ihre Aktivitäten und Unterrichtsschwerpunkte zu berichten. Unter anderem auch der Lateinkurs des Herrn Sturm, der zur Präsentation des Faches Latein beigetragen hat. Interessierte Passanten konnten dort Informationen über dieses teilweise exotisch erscheinende Fach erhalten, so z.B. auch einen Flyer, auf dem herkömmliche Redewendungen auf Latein übersetzt standen. Auch so manchem Elternteil konnte mit dieser Veranstaltung zur Entscheidungsfindung beigetragen werden, ob denn Latein heute immer noch wichtig für die eigenen Kinder und deren Schulausbildung sei. Zwar war der Andrang an Interessenten nicht so groß wie erhofft, dennoch lässt sich mit dem hervorragenden Engagement des Lateinkurses die Behauptung widerlegen, Latein sei eine tote Sprache.

Im Rahmen des Studientages für die nichttutorierten Leistungskurse der Qualifikationsphase fuhr der Lateinleistungskurs von Herrn Sturm (Q2) gemeinsam mit den PoWi-Leistungskursen von Frau Schnelling und Frau Schmidt (Q4) am 19. und 20. Januar 2012 nach Trier.

Weiterlesen ...

Am 16.12.2011 besuchte der Latein LK von Herrn Sturm die Ausstellung "Kunst der Antike", die vom 28. Oktober 2011 bis zum 15. Januar 2012 im Stadt- und Industriemuseum der städtischen Museen Wetzlar zu sehen war. Etwa 120 Exponate, entliehen von der Justus-Liebig-Universität Gießen, waren zu bestaunen, darunter unter anderem Fundstücke, die der weltbekannte Archäologe Heinrich Schliemann in Troja ausgegraben hat. Abgesehen von solchen "Highlights" waren aber auch Kulturerzeugnisse aus dem 3. Jahrtausend vor Christus bis zum 4. Jahrhundert nach Christus zu sehen, aus Regionen von Griechenland bis hin zu Oberitalien aus Ägypten und Kleinasien.
Besonders interessant für die Schüler war aber die Darstellung verschiedener Szenen aus dem Alltag der Römer, wie etwa die Abbildung eines Redners auf einer Vase. Dabei gab der Gruppenleiter detaillierte Informationen auch über den kulturellen und technischen Hintergrund der Techniken der schwarzfigurigen und rotfigurigen Vasenmalerei.
Großes Amüsement bereitete auch die Zuordnung der verschiedenen Keramiken anhand ihrer Form - so wurde nicht selten ein Parfümfläschchen irrtümlich für einen "Flachmann" gehalten. Zurück zum Ernst des Lebens ging es dann aber gegen Ende der Führung, die von einem Archäologiestudenten der Uni Gießen fachkundig gestaltet wurde. Weg von den "alten, vergangenen Dingen" konnten die Schüler Fragen zum Studium, der Uni und zur Arbeit eines Archäologen stellen, der ja Vergangenheit und Gegenwart vereint.

http://webmuseen.de/antike-kunst-wetzlar.html
http://webmuseen.de/stadt-und-industriemuseum-wetzlar.html