|
Religiöse Verbindlichkeit als Wegbereiter für eine Verbesserung unserer Schulkultur |
|
Geschrieben von Renate Heintze
|
|
Mittwoch, 24. Februar 2010 |
 |
Mit dieser These überraschte und begeisterte am 17. Februar 2010 der
Religionswissenschaftler
Dr. Michael Blume seine jungen (d. h. erwachsene Schüler aus den
Jahrgangsstufen 12 und 13) und älteren Zuhörer, Lehrer und Pfarrer aus
Wetzlar und Umgebung. Der Referent, der unserer Schule den ganzen Tag
zur Verfügung
stand, stützte sich in seinem komplexen Vortrag auf sein erstes Buch mit
dem Titel:
„Gott, Gene und Gehirn – Warum Glaube nützt. Die Evolution der
Religiosität“.
Als Mitglied im Forschernetzwerk „Evolutionary Religious Studies“
überwältigte
Dr. Michael Blume die Anwesenden durch seine hohe Sachkompetenz in einer
neuen Forschungsrichtung, wo naturwissenschaftliche Methoden der
Evolutionstheorie mit christlicher Anthropologie verbunden werden. |
Schüler und Lehrende sind aufgerufen, die Bedeutung von Religiosität als
eine Form von sozialer Kommunikation zu erkennen und umzusetzen.
Glaube macht fruchtbar?!
Dr. Michael Blume beleuchtete unser facettenreiches Leben in unterschiedlichen Beziehungen und rüttelte uns mit Engagement und Begeisterungsfähigkeit wach.
Allein authentisches und verbindliches Verhalten wirken sich auf eine Gemeinschaft fruchtbar aus, da Lippenbekenntnisse zerstörerische Konsequenzen haben.
Diese These, der Bezug zur Praxis, zum Schulalltag, erklärt u.a. die positive Reaktion aller Teilnehmer. Der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser
Veranstaltung war nicht zu überhören.
|